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DAS KULTURHAUS ZEIGT EINE BONSAI-AUSSTELLUNG DES CLUBS BONSAI MARINA ALTA

Montag, 7 Mai, 2018 - 14:15

 

Vom 14. bis 19. Mai stellt der Club Bonsái Marina Alta im Kulturhaus Bonsaibäume aus. Die Ausstellung soll diese tausendjährige Anbautechnik bekannt  machen und die Pflege der winzigen Baumarten zeigen. Um etwas mehr über diese Kunst und die Ausstellung zu erfahren, haben wir Luis Clemente aus Calpe, ein Mitglied des Vereins und Bonsai-Liebhaber befragt.

 

- Was bietet diese Bonsai-Ausstellung dem Publikum?

Luis Clemente: Es handelt sich um eine Ausstellung von 40 bis 50 verschiedenen Bonsais. Die meisten davon sind einheimische Arten wie Olivenbäume, Granatäpfel, Feigen, Johannisbrotbäume, Pinien usw., eine große Vielfalt an Bäumen und dazu Verzierungen, welche die dieser Kunst eigene Atmosphäre der Ruhe und Entspannung schaffen sollen.

 

- Was ist der Club Bonsái Marina Alta?

L.C.: Wir sind eine Gruppe von Freunden, die ein gemeinsames Hobby haben. Der Club wurde 1995 gegründet, um die Versammlungen einer Gruppe zu stärken, die daran interessiert ist, ihre Erfahrungen zu teilen und die Kenntnisse über Anbau und Pflege von Bonsais zu vertiefen. Die Leute kommen aus der ganzen Region Marina, und wir treffen uns alle zwei Wochen in Xaló.

 

- Was kann jemand tun, der an diesem Hobby interessiert ist?

L.C.: Wer die Technik lernen möchte, ist eingeladen, mit dem Club Kontakt aufnehmen. Es geht darum, Erfahrungen auszutauschen, obschon wir ab und zu im Zusammenhang mit einer Ausstellung auch Workshops anbieten. Als Liebhaber von Bonsais versuchen wir, die Natur nachzuahmen. Es gibt Baumarten, bei denen der Einstieg leichter ist, und wir arbeiten vorwiegend mit einheimischen Arten.

 

- Wie kamst du auf dieses Hobby?

L.C.: Die Welt der Bonsais gefiel mir schon immer, aber ich sah sie mit Respekt. Sie sollte mir Abwechslung und Entspannung von meiner Arbeit bringen. Ich nahm mit dem Club Kontakt auf und war sofort begeistert. Bonsais zu machen ist kein teures Hobby. Man benötigt ein paar grundlegende Werkzeuge, aber was man wirklich braucht, ist viel Geduld.

Die Pflege eines Bonsai ist nie zu Ende. Man beginnt mit einem Baum zu arbeiten und lernt die verschiedenen Etappen dieses Exemplars kennen. Aber es handelt sich um Lebewesen, die wachsen und sich verändern und stets Pflege erfordern.

 

- Hat diese tausendjährige Kunst in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Eile, Zeitnot und Stress, noch eine Zukunft?

 

L.C.: Ja, sogar immer mehr, denn diese Beschäftigung bringt einen zum Nachdenken und verlangt Geduld. Man kommt gestresst von der Arbeit, und der Baum, der seinen eigenen Rhythmus hat, zeigt einem, dass man Geduld haben muss. Mir persönlich hilft das sehr, mich zu entspannen. In der japanischen Kultur befasst man sich stark mit Reflektion und Geduld.